Das Glück – Essay

Schon Aristoteles hat im abstrakten Begriff Glück das Zentrum ausgemacht, in dessen Richtung wir alle streben. Wir alle wollen glücklich sein, wir sind alle auf der Suche nach dem Glück, es ist das Ziel und der Grund für jede einzelne unserer Handlungen. Ob es der Schokoladenkuchen oder das Müsli zum Frühstück ist, die Ambition gut in der Schule zu sein oder das Hineinstürzen in den eher anstrengend anmutenden Dating-Dschungel, wir tun all das mit der Begründung und dem Ziel, dass es uns unter Umständen glücklicher machen wird. Wir suchen es im 20:15 Film, in unseren Freunden und in der Liebe. Und obwohl all unser Handeln darauf ausgerichtet ist, scheint es als wären wir nicht besonders gut darin die Ziellinie zu finden. Mehr Menschen suchen heute auf Google nach Glück als je zuvor und Antidepressiva sind ein boomendes Geschäft. Umso mehr wir uns anstrengen glücklich zu werden, umso mehr scheint uns das Glück davon zu rennen. Was ist es überhaupt, dieses Glück? Ist es eine Entscheidung? Oder ist es nur eine Farce und wir sind dazu verdammt unser Leben lang etwas nachzurennen was unerreichbar ist?

CC BY-SA flickr.com/eleni_pap

Irgendwie scheint es das Glück zu geben. Der Abend im Club, wenn sich die Freunde gegenseitig ins Gesicht grölen, der Moment nach dem Casinogewinn, Sex. In solchen Momenten scheinen wir sagen zu können ‘gerade ist eigentlich alles ziemlich gut’. Doch eigentlich zeigen diese Beispiele auch die Nichtigkeit des Glücks. All diese Momente und die damit einhergehenden Glücksgefühle sind zeitlich sehr begrenzt und es scheint als würden wir Ekstase mit Glück gleichsetzen. Wir werden am nächsten Tag aufwachen und uns nicht glücklicher fühlen als sonst, da wir wieder wir sind, mit all den Problemen die zum Menschsein dazu gehören. Wir haben uns für kurze Zeit über die conditio humana hinweggesetzt, aber nachhaltig glücklich sind wir nicht.

Und auch wenn es um längerfristiges Glück geht bin ich mir nicht sicher ob unsere Suche so viel Sinn macht. Wir merken es oft nicht wenn wir glücklich sind, wir sehen es nur in der Retroperspektive, wenn es schon weit weg ist, das Glück. Hätte man uns letzten Sommer, als wir mit unseren Freunden an einem See im Wald gegrillt haben, gefragt, ob wir gerade glücklich sind, hätten wir tausend Gründe gefunden warum wir gerade nicht glücklich sind und wieso die Dinge wie sie gerade sind nicht perfekt passen. Aber jetzt, ein Jahr später sagen wir das war eine glückliche Zeit und wir wären gerne wieder dort. Das Glück scheint immer irgendwo anders zu sein als wir es sind. Es ist wie das Wasser im See. Nicht greifbar. Und wenn etwas nie ist sondern immer nur war, existiert es dann überhaupt?

Meine Meinung ist, dass das Glück als Zustand der völligen Beschwerdelosigkeit nicht existiert. In jedem noch so tollen Beruf ist diese eine beschissene Aufgabe oder dieser eine nervige Kollege und die besten Liebesbeziehungen bestehen nicht aus bedingungsloser Liebe und purem Glück sondern aus Kompromissen, Missverständnissen und den Versuchen uns Gegenseitig zu verstehen, in der Hoffnung unsere Einsamkeit zu besiegen. Um zufrieden, ja sogar irgendwie glücklich zu werden müssen wir aufhören darüber nachzudenken ob das Glas halb voll oder halb leer ist und uns bewusst machen, dass das Glas einfach zu groß ist. Wenn wir uns von der nächsten Beziehung nicht wünschen dass sie unsere Sorgen auflösen wird sondern dass wir uns gegenseitig unsere Sorgen erzählen können und feststellen werden dass wir alle Wracks sind, was unsere Sorgen und Probleme dann erträglicher macht, haben wir vielleicht schon einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Vielleicht braucht es ein bisschen weniger Erwartungen und ein bisschen mehr Gelassenheit.

Ein gutes soziales Umfeld wird auch von vielen auch als Garant für ein glückliches Leben gesehen. Jedoch denke ich, dass viele Freunde mit denen wir ausgehen können und denen wir unsere Probleme erzählen können uns nicht zwingend glücklicher machen. Wir sollten aufhören uns darauf zu konzentrieren glücklich zu werden. Wenn wir uns jeden Tag zehn mal fragen ‘Bin ich schon glücklich?’ und uns mit unseren Freunden treffen um glücklicher zu werden werden wir nicht glücklicher werden. Wir sollten aufhören an uns zu denken, und uns stattdessen mehr um das Wohlergehen anderer kümmern. Gute Zuhörer und Besitzer von Schultern an denen man sich anlehnen und ausweinen kann, das sind vermutlich die glücklicheren Menschen.
Um abschließend auf eine der Fragen vom Anfang einzugehen – obwohl die Suche nach dem Glück auch keinen Abschluss zu finden scheint -: Es könnte sein. Es könnte sein, dass das Glück eine Entscheidung ist. Vielleicht kommen wir dem Glück ein bisschen näher wenn wir uns entscheiden nicht mehr glücklich sein zu wollen.

What I would change about Google Photos

I love Google Photos. It brings order into the mass of digital pictures I take. I know that I myself am probably the product and that I am selling my soul to Google but whatever, I am just way to curious of what Google’s AI is and will be able to do with all that data. But there are some flaws that just diminish my happiness about the otherwise amazing cloud service. Here are my biggest complaints and how I would solve them.

Original quality storage pricing

I know that I’m mostly saving pictures below 16MP and Videos with 1080p but the perfectionist in me still wants to choose the upload option „original quality“, because our DSLR pictures and videos will probably look outdated and strange in 20 years and I don’t want them to look even worse on our huge VR screens with diminishing their quality. The problem is, that the way the Google Drive storage in Google Photos is handled is a pain in the ass. Let’s say you buy 1TB for 9,99€ a month. The price is okay I guess. And if you cancel the plan the uploaded data stays there in original quality, but you cannot upload anything new to Google Drive or even receive E-Mails in that Google account until you pay monthly again. So if you ever have any financial lows your Google account, and with that your E-Mail account, your Google Drive storage and your photos are frozen and considering that Google Photos wants to be a service that manages your photos „for life“ this is just horrible.

There are probably many ways to improve the storage options, these are the ones I was thinking about. Way one: Just make the original quality option completely free for everyone. One could argue that this would be way to expensive for Google and not very economical, but taking into account that Google wants to build a „personal Google“ for everyone this may be an important step. What is more personal than a life worth of photos? And free storage of original quality photos may be the best way to get many people to use their service. Way two: Separate Google Photos from Google Drive and offer an ‚unlimited original quality‘-plan, maybe priced around 9,99€/14,99€ per month. And if someone cancels that plan don’t ban them completely from uploading pictures to Google Photos, but just allow them to upload in high quality. And through the separation of Google Photos and Google Drive the E-Mail Account and the Google Drive storage are not affected. I know that this inherits the danger of people buying the plan for one month and then uploading like 50.000 pictures and then cancelling it. To avoid that you could either make it a 12-month contract or just ignore it, because once again: Personal data is the most important thing for Google in order to build a personal Google for everyone.

Private photos

Let’s face it: many people take pictures they do not want to have in their gallery between their pictures of the last family trip and pets, because what if you want to show somebody your family or cat pictures? At best that’s just super inconvenient, at worst, it’s extremely embarrassing. The thing that totally freaks me out about this is, that the solution is so easy, that even Snapchat’s backup service has it. Just create a „private photos“ area which is only accessible with your Google password (or a code, your fingerprint or somehing like that) and where you can move the pictures you do not want to appear in your normal gallery. That just can’t be that hard.

 

Don’t get me wrong, I think that Google Photos is the best service for managing your photos and this is criticizing on a very high level but that are just two of the things about Google Photos that could be better and that would change a lot in my opinion, and I just wrote this comment to get my frustration about this out.

PS: I’m not a native English speaker so sorry if anything is wrong.

Kamera | Essay

Momente. So schnell und ungreifbar. Der Moment ist vorbei, bevor er überhaupt begonnen hat. Ich versuche die Zeit zu stoppen, die unfassbaren Momente einzufangen. Sie in Bildern zu konservieren. Das Bild aus dem Urlaub am Meer. Ich rieche das Salz des Meeres in meiner Nase, spüre die Wärme der Sonne auf meiner Haut, alte Bekannte treten vor mich und ich fühle mich, als wäre ich wieder zurück in diesem Moment, den ich als er wirklich geschah nicht mal selbst fassen konnte. Er rauschte einfach an mir vorbei. Die Fotos geben mir die Möglichkeit inne zuhalten und das Gefühl zu haben, die Zeit zwingt mich nicht in die Knie mit ihrer Unberechenbarkeit. Sie rast hier und kriecht da. Die Bilder helfen mir mich daran zu erinnern wie wichtig das hier und jetzt ist, denn ehe „Kamera | Essay“ weiterlesen

Im Garten

Zugegeben, ich bin nicht der größte Gärtner. Aber ich liebe es, hin und wieder mein eigenes Gemüse anzubauen und ein wenig Zeit im Garten zu verbringen. Man lernt den Preis von hochwertigen Bio-Lebensmitteln zu schätzen und es ist so herrlich entspannend.
Ich habe hier mal ein paar Bilder aus dem Garten für euch, beispielsweise meine selbst angebauten Karotten und frisch gepflanzte Salat- und rote Beete-Setzlinge.
-Aaron

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rote Beete Smoothie

Ich liebe diesen Smoothie einfach, weil er eine so tolle Farbe hat und weil er so gut schmeckt! 
Außerdem ist er – wie eigentlich alle Smoothies – superschnell zubereitet und damit ideal für den bald anstehenden Schul-Wiederanfang! Wir haben doch alle morgens vor der Schule oder Arbeit nicht die Zeit für ein riesiges Frühstück – jede Minute länger im Bett ist wertvoll ;). Deshalb habe ich heute ein so schnelles Frühstück, dass ihr es sogar mitnehmen und auf dem Weg verzehren könnt!
Ich komme ja jetzt in die gymnasiale Oberstufe, was so viel heißt wie dass mein Abi anfängt. Ich bin schon ziemlich nervös und hoffe, dass ich das Schuljahr relativ gut überstehen werde und meine Noten ganz gut werden. Da kann ein gesunder und energiegeladener Start in den Tag ja nicht schaden!
Ich würde sagen ich fange jetzt einfach mal mit dem Rezept an 🙂

ihr braucht:
– ein Glas Wasser
– eine Banane
– ein Apfel
– eine Nektarine / ein Pfirsich (ist ja fast das selbe ;))
– eine kleine oder eine halbe große rote Beete

so wird’s gemacht:
Ihr werft alle Zutaten in den Mixer und mixt das ganze für mindestens eine Minute. Wenn es euch noch ein bisschen zu fest ist, gebt ihr einfach noch ein bisschen mehr Wasser dazu et voila. Fertig ist euer rote Beete Smoothie.

Ich hoffe er schmeckt euch und versüßt euren Tag ♥

-Aaron

PS: Hier hab ich noch ein paar Bilder für euch 🙂

Oooopsie hab ganz vergessen die Nektarine zu fotografieren. Aber ihr wisst ja wie ne Nektarine aussieht XD wenn nicht: klickt hier

 

 

 

 

 

Youtube Favoriten // Blogroll | Aaron Kurz

Ich zeige euch meine Lieblings Kanäle hier auf Youtube! Von Comedy über Food bis zu Wissenschaft ist alles dabei 🙂

Ich hoffe euch gefällt das Video und wenn ihr auch in Zukunft meine Videos sehen wollt könnt ihr mich ja abonnieren 🙂

-Aaron
PS: Nächste Woche gibt es einen neuen Blogpost! *yay*

Giersch – gesundes Wildgemüse! + 2 Smoothie Rezepte

Giersch ist ein sehr nährstoffreiches Wildgemüse was sich mit diesen 2 leckeren green Smoothies ganz einfach in eine gesunde Ernährung integrieren lässt! Viel Spaß mit dem Video. Und vergesst nicht meinen Kanal zu abonnieren 🙂

-Aaron

PS: Falls du irgendwelche Video/Blogpost Wünsche hast dass schreib es mir in die Kommentare oder auf einem meiner anderen sozialen Medien:

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